Einen Laptop zu kaufen ist nicht schwer, den richtigen zu finden hingegen sehr
Das reimt sich und ist wahr, denn im Dschungel der verschiedenen Anbieter gibt es gerade für potentielle Käufer, die sich mit der Thematik nicht genau auskennen, viel zu viele Angebote, als dass man auf Anhieb das richtige finden könnte. Deswegen klärt der folgende kurze Artikel, worauf es beim Kauf eines Laptops besonders ankommt.
Wofür braucht man den Laptop später?
Wenn man sich einen Laptop kaufen möchte, muss man sich zuerst darüber im Klaren sein, wofür das Gerät später überhaupt eingesetzt werden soll. Schließlich schafft man sich auch keinen Porsche an, wenn man nur kurze Stadtfahrten zum Supermarkt und zurück machen will. Mit derselben Einstellung muss man auch an den Kauf eines Laptops gehen. Möchte ich ihn nur für die Arbeit nutzen? Soll er auch Spiele flüssig darstellen können? Wie oft bin ich mit dem Laptop unterwegs?
Denn unabhängig davon, was einem die Werbung aufdrängen möchte, sollte man sich vorher bewusstmachen, dass man einen Laptop meistens nur für einen speziellen Anwendungszweck benötigt. Es muss kein High-End-Laptop mit der allerneuesten Technik sein, wenn man sowieso nur E-Mails beantworten und vielleicht Kontakte in sozialen Netzwerken und Instant Messengern pflegen muss. Es kann auch hilfreich sein, einen Bekannten zu fragen, der sich mit der Materie auskennt. Irgendeinen „PC Freak“ hat doch jeder im Freundeskreis, oder?
Akkulaufzeit beachten
Ein wichtiges Kriterium, das zwar die Leistung nicht beeinflusst, aber dennoch nicht außer Acht gelassen werden darf, ist die Akkulaufzeit. Denn einer der Vorteile dieser Geräte – die Mobilität – ist nicht von langer Dauer, wenn der Akku nicht mitspielt. Laufzeiten von nur zwei Stunden und (unter Belastung) weniger mögen in den eigenen vier Wänden noch kein Problem sein; spätestens, wenn es aber auf Reisen geht und der Laptop vielleicht auch im Zug genutzt werden soll, ist der Ärger über eine zu kurze Laufzeit des Akkus groß.
Eine Anlaufstelle können auch Tests der einschlägigen Fachmagazine sein. Dabei spielt es keine Rolle, ob es nun um ein Print-Magazin oder eine Online-Publikation geht. Magazine wie die Chip, c’t, Computer Bild oder auch die PC Games Hardware testen in regelmäßigen Abständen Laptops, wovon einige Tests auch online zu finden sind.
Geld sparen durch Suchmaschinen
Wenn ein Laptop sowieso schon online gekauft wird, kann ein Blick auf die verschiedenen Preissuchmaschinen außerdem nicht schaden. Dort können die exakten Namen des bevorzugten Laptops eingegeben werden, um nach kurzer Suche eine Übersicht aller Händler zu erhalten, die diesen Laptop anbieten. Allerdings ist der Griff zum günstigsten Händler nicht immer die richtige Wahl, schließlich muss der Service ebenfalls stimmen. Bei den meisten Preissuchmaschinen gibt es daher eine Kommentar- und Bewertungsfunktion, mit denen andere Nutzer die Händler bewerten können. Macht einer dieser Anbieter einen eher durchwachsenen Eindruck, sollte man lieber ein paar Euro mehr für einen besseren Händler ausgeben. Der Ärger ist im Nachhinein sonst groß.
Fazit
Wenn man online einen Laptop kaufen möchte, kann man durch umfangreiche Tests und die angesprochenen Preissuchmaschinen nicht viel falsch machen. Im Zweifelsfall einen Freund oder Bekannten fragen, der sich mit den obskuren Namen der CPUs und Grafikkarten bestens auskennt – nur bitte nicht auf die Werbung hören!
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